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Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 11. Februar 2016
Dienstag, 30.3.2020: Wir versuchen, unseren Normalbetrieb gemischt mit vielen Telefonterminen aufrecht zu halten. Bei Fieber und Husten telefonieren Sie bitte erst mit uns. In der Praxis versuchen wir, durch Abstand, optimales Terminmanagement und konsequente Hygiene alles für Ihre und unsere Sicherheit zu tun. Wir dürfen telefonisch inzwischen bis zu 14 Tage AU schreiben und können Sie beim Abstrichzentrum anmelden, wenn dazu Anlass besteht, bzw. den mobilen Dienst der Feuerwehr zum Abstrich zu Ihnen schicken ...

Sinnvoll ist weiterhin ............

konsequente Hygiene, Händewaschen nach jedem Kontakt, vor und nach dem Essen und Toilette, mindestens 20 Sekunden mit Seife. Nicht in den Raum oder in die Hand niesen und husten, Papiertaschentuch (umgehend dann entsorgen) oder Ellenbeuge. Beschränken Sie Ihre Aktivitäten außer Haus und Ihre Sozialkontakte auf das Nötigste!

Wenn Sie im Bereich Gesundheitswesen, Erziehung und Schule, staatliche Institutionen und Energiewirtschaft arbeiten, haben Sie unter Vorlage einer Bescheinigung Ihres Arbeitgebers Anrecht auf Notgruppe in der Kita und in der Schule für ihre Kinder, sofern Sie alleinerziehend sind oder diese Kriterien auf beide Partner zutreffen. Auch für andere Berufe kommt das in Frage, z.B. Mitarbeiterin im Supermarkt usw.

In Fällen von gravierenden Symptomen (Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Störung von Riechen und Schmecken) kontaktieren Sie uns oder in sprechstundenfreien Zeiten die Arztnotrufzentrale 116117!

Bei gefährlichen Symptomen wie Atemnot und atemabhängigen Schmerzen rufen Sie 112 und müssen stationär aufgenommen werden.

Unterstützen Sie bitte alle sinnvollen Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten, wenn Sie gesund sind, zeigen Sie Hilfsbereitschaft und Solidarität auch in der Form, sich um hilfsbedürftige Nachbarn zu kümmern.

Wir hoffen mit Ihnen darauf, dass Medikamente gefunden werden, die wirken und dass es mit einem Impfstoff schon vor dem prognostizierten Datum Mitte 2021 etwas wird. Dann haben sich alle Anstrengungen und Entbehrungen mehrfach gelohnt, weil wir dann nicht nur den Kollaps des Gesundheitssystems und der allgemeinen Versorgung verhindert haben, sondern auch viele sonst eintretende Infektionen und schwere Krankheitsverläufe.Abgesehen von dem Schaden für viele Menschen und die Gesellschaft durch monatelange Notstandsmaßnahmen!

In der Zwischenzeit leben wir alle unter sehr restriktiven Auflagen mit der Beschneidung von insgesamt 7 Grundrechten. Der Pandemieschwerpunkt liegt jetzt in den USA, in Italien, Spanien und Frankreich gibt es weiterhin Regionen mit katastrophalen Zuständen. Auch in Deutschland nehmen die Infektionszahlen deutlich zu, aber mit einer leichten Abflachungstendenz. Wir haben weltweit die geringste prozentuale Zahl an Todesopfern, einen wesentlich höheren Anteil von infizierten jungen Menschen und leichtere Verläufe im internationalen Vergleich. Das kann daran liegen, dass in Deutschland zwar schlecht getestet wird, aber im europäischen Vergleich besser und früher damit begonnen wurde. Sicher haben weltweit viele die Infektion schon gehabt und wissen es gar nicht ....

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass 60-70Prozent der Bevölkerung infiziert werden, bis die Epidemie dann wieder ausgeklungen ist. 80% der Infizierten werden gar nichts oder nur harmlose Symptome haben, 20% bekommen ernsthafte Symptome und müssen behandelt werden, der Prozentsatz der intensivpflichtigen Patienten mit Notwendigkeit der Beatmung bei Lungenentzündung liegt bei ca. 2Prozent (also bezogen auf die ca. 50 Millionen in Deutschland, die infiziert werden, bei etwa 1 Million). Die Sterblichkeit ist bei Kindern unter 10 Jahren 0,00%, bei Senioren über 80 liegt sie bereits bei ca. 18% der Infizierten der jeweiligen Altersgruppe. Abgesehen vom höheren Lebensalter bedeuten chronische Krankheiten, Schwächung des Immunsystems durch Rauchen, Alkohol, Drogen oder Übergewicht und die Notwendigkeit von Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken (Cortison, Zytostatika, Immunsuppressiva) ein erhöhtes Risiko für Infektion und schweren Verlauf.

Gehören Sie zu Risikogruppen, bleiben Sie jetzt am besten zuhause und organisieren Nachbarschaftshilfe. Gelingt das nicht, geben Sie uns Bescheid!

Zu fordern sind jetzt koordinierten internationale Anstrengungen für Impfstoff und Therapeutika, weiterhin eine Entwicklung und rasche Einführung flächendeckender Schnelltests, Mundschutz für alle und ausreichend FFP3-Masken und Schutzkleidung für medizinisches Personal und andere Risiko-Personen.

Beschneidung demokratischer Rechte ohne medizinischen Grund lehnen wir ab, das wird aktuell leider schon mehrfach praktiziert, in anderen Bundesländern teils noch krasser wie in NRW.

Alles Gute, bleiben Sie gesund!

Ihr Praxisteam

 
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