Sie befinden sich hier: Home arrow Spezialisierungen arrow AnÀsthesie
.
AnÀsthesie
RegionalanÀsthesien bei ambulanten Eingriffen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 9. Dezember 2004

RegionalanÀsthesie

eignet sich grundsĂ€tzlich fĂŒr alle Eingriffe an den Gliedmassen (ExtremitĂ€ten) und im Bereich unterhalb des Bauchnabels, z.B. Operation von LeistenbrĂŒchen, HĂ€morrhoiden, Phimose...

Wir unterscheiden:

- RĂŒckenmarksnahe RegionalanĂ€sthesie: Spinal-AnĂ€sthesie (das LokalanĂ€sthetikum = örtliches BetĂ€ubungsmittel wird in das Nervenwasser unterhalb des RĂŒckenmarks eingespritzt) und Peridural-AnĂ€sthesie (hier wird die Fettschicht um den RĂŒckenmarks-Kanal herum punktiert und örtliches BetĂ€ubungsmittel eingespritzt, also eine Schicht oberhalb bezogen auf die SpinalanĂ€sthesie).

- Periphere RegionalanÀsthesie: PlexusanÀsthesie, periphere Nervenblockaden, Wurzelblockaden, InfiltrationsanÀsthesie

Vorteile: Die Vollnarkose kann bei perfekter Schmerzausschaltung umgangen werden, es gibt keine entsprechenden Nachwirkungen wie Benommenheit, Übelkeit usw., Trinken und Essen ist unmittelbar anschliessend wieder möglich. GrundsĂ€tzlich gilt auch fĂŒr RegionalanĂ€sthesien das NĂŒchternheitsgebot und juristisch gesehen VerkehrsuntĂŒchtigkeit fĂŒr 24 Stunden!

Nachteile gegenĂŒber der Vollnarkose: Eine weitere Punktion nach Legen der Venenverweil-KanĂŒle, aufgrund der motorischen Blockade der Nerven im Ausbreitungsgebiet der RegionalanĂ€sthesie bleiben entsprechende AusfĂ€lle der Muskulatur fĂŒr wenige Stunden, eventuell auch mit Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung bei rĂŒckenmarksnahen AnĂ€sthesien.

Service: Auf Wunsch kann der Patient aus dem Kopfhörer Musik hören (nach eigener Wahl) oder auch eine kleine Dosis Beruhigungsmittel intravenös bekommen und dann einfach ein wenig dösen.

weiter …
 
Moderne Vollnarkose bei ambulanten Eingriffen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 9. Dezember 2004

AllgemeinanÀsthesie (Vollnarkose)

Eignet sich grundsĂ€tzlich fĂŒr alle Eingriffe. Zur Herstellung der Sicherheit der Atemwege muss bei lĂ€ngeren Eingriffen, bei zwerchfellnahen Eingriffen, also Bauch- und Thoraxchirurgie, sowie bei Eingriffen im Bereich der Atemwege (HNO, Kieferchirurgie, SchilddrĂŒsen-Chirurgie usw.) ein elastischer Schlauch (Tubus) in die Luftröhre eingefĂŒhrt und der Patient beatmet werden. Das erfolgt selbstverstĂ€ndlich bereits in Narkose nach ihrer Einleitung, ebenso die Entfernung des Tubus.

KĂŒrzere Vollnarkosen können mit Maske, gewisse Eingriffe mit Kehlkopfmaske durchgefĂŒhrt werden.

Die heutigen zur Vollnarkose verwendeten Medikamente sind in Bezug auf die frĂŒher gebrĂ€uchlichen Substanzen Ă€usserst gut vertrĂ€glich und steuerbar, so dass bereits kurz nach Beendigung des Eingriffs die Patienten wieder wach und ansprechbar sind.

Vorteile gegenĂŒber der RegionalanĂ€sthesie: "Nichts sehen, nichts hören...", ausser der Venenpunktion bekommt man nichts mehr vom ganzen Eingriff mit.

Nachteile: Ev. doch noch nach der Narkose eine gewisse Verhangenheit und Benommenheit, es kann erst mit einer gewissen Verzögerung wieder gegessen und getrunken werden. Prinzipiell kann es zu Problemen mit den StimmbÀndern oder Verletzungen der ZÀhne kommen bei schwieriger Intubation oder empfindlichem Kehlkopf (deswegen versuchen Schauspieler, SÀnger, Redner usw. die Intubation möglichst zu vermeiden..)

GrundsĂ€tzlich gilt vor allen Narkosen das NĂŒchternheitsgebot und juristisch gilt man noch fĂŒr 24 Stunden als nicht verkehrstĂŒchtig!

weiter …
 
 
© 2019 Schmerzzentrum Duisburg
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.